Geschichte

1919 - Entscheidung über die Errichtung einer öffentlichen Bücherei und Lesehalle der Stadt

1920 - Anfang der tschechischen öffentlichen Bibliothek ( 1921 - Jiráskova )

1921 - Eröffnung der Deutschen Lesehalle der Stadt Gablonz a.N.

1923 - Eröffnung der Deutschen Bücherei der Stadt Gablonz a.N.

1933 - Eröffnung der tschechischen Lesehalle

1938 - Schliessen der tschechischen öffentlichen Bibliothek

1945 - Wiederherstellung der tschechischen öffentlichen Bibliothek

1951 - Bezirksbibliothek

1996 - wieder Stadtbibliothek

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Das Erkunden der Geschichte der Bibliotheken von Jablonec nad Nisou [Gablonz an der Neiße], beginnt in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts. In dieser Zeit erlebte Gablonz [Jablonec] sowohl wirtschaftlichen Aufschwung als auch gleichzeitig eine bemerkenswerte Entwicklung von Schulwesen, Wissenschaft und Kultur, zu welcher in hohem Maße anhängige Veränderungen in Gesellschaft und Politik des österreichischen Staates beitrugen.

Einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung der böhmischen Bildung stellte die Gründung des Zentralen Stiftungsfonds für Schulwesen im Jahr 1880 als Garant für die Errichtung und Betreibung von tschechischsprachigen Minderheitenschulen dar, vor allem im germanisierten Grenzland. Es waren gerade Schulen und deren schulische Büchereibestände, die vor dem Jahr 1848 überwiegend öffentlich und einem breiteren Leserkreis zugänglich waren. Zur Zeit des Bach-Absolutismus wurde die Errichtung von Büchereien ohne Erlaubnis übergeordneter Behörden indes verboten, sodass die öffentliche Funktion der Schulbüchereien allmählich in den Hintergrund trat. Dieser Niedergang trat vor allem in den sechziger Jahren ein, womit das öffentliche Bibliothekswesen begann sich außerhalb schulischer Einrichtungen zu entwickeln. Büchereistellen in Schulen wurden fortan nur für Schüler und Lehrer vorgesehen. Die Legalisierung der öffentlichen Tätigkeit, die mittels des Vereinsgesetzes aus dem Jahr 1867 gewährleistet wurde, war eine wichtige Voraussetzung nicht nur für die Gründung von Vereinen, sondern auch von wesentlichem Nutzen für Bücher und Büchereien. Die einzelnen Vereine bauten nicht nur eigene Büchereibestände auf, sondern unterstützten oftmals auch neuerrichtete Gemeindebibliotheken.

Da der Gablonzer Kreis [Jablonecký okres] zu jener Zeit überwiegend deutsch war, gab es hier nur wenige Minderheitenvereine. Im Jahr 1870 gründete der Buchhalter Nikolaus Stahl den tschechischen Verein „Česká beseda“ in Gablonz. Seit Anbeginn seiner Existenz fungierte dieser offenbar bereits auch als Vereinsbücherei. Ein weiterer bedeutender Gablonzer tschechischer Verein war „Sokol“, der 1893 begründet wurde. Diese zwei Vereine gehörten zusammen mit dem hiesigen Schutzverein des Nordböhmischen Nationalbundes und dem nationalsozialen Unterstützungsverein Havlíček zu vier Vereinen, um die sich das gesamte gesellschaftliche Leben der tschechischen Minderheit in Gablonz zentrierte.

Der Lehrer Adolf Lilie unternahm 1884 den ersten Versuch zur Eröffnung einer öffentlichen Bücherei in Gablonz. Es fehlte jedoch die Unterstützung der Gemeinde, sodass die Bücherei auf Förderer und Freiwillige angewiesen war und sich auch trotz guten Willens nicht richtig entwickeln konnte.   

Entscheidende Bedeutung für die Entwicklung von Büchereien hatte in der Ersten Republik das Jahr 1919, als eine diesbezügliche Anordnung in Form des Gesetzes Nr. 430/1919 Slg., über kommunale öffentliche Bibliotheken erlassen wurde. Das Gesetz rief ihr quantitatives Wachstum hervor, indem es allen politischen Kommunen die Pflicht auferlegte öffentliche Büchereien einzurichten. Gemeinden mit nationalen Minderheiten mussten eigenständige Minderheitenbibliotheken oder wenigstens Minderheitenabteilungen einrichten.

 Auf Grundlage dieses Gesetzes wurde in Gablonz der „Deutsche Ortsbildungsausschuß“ gegründet. Aufgabe des Ausschusses waren die Einrichtung öffentlicher Büchereien sowie Veranstaltung von Vorlesungen, Kursen, Theatervorstellungen und weiteren Bildungsaktivitäten. Unmittelbar nach seiner Gründung entschied sich dieser Ausschuss eine öffentliche Bücherei und Lesesaal in der Stadt einzurichten. Am 1. April 1921 wurde sie eröffnet – bislang nur – ein Lesesaal in den Räumlichkeiten der Handelsakademie. Zwei Jahre später, am 7. Juli 1923, folgte dann die „Deutsche Bücherei der Stadt Gablonz a. N.“ in einem Raum der Mädchenschule. 

Die Einrichtung der Bücherei wurde von einer ganzen Reihe zu dieser Zeit bedeutsamer Persönlichkeiten gefördert. Unter ihnen befand sich auch der 1918 verschiedene Dr. Anton Randa, der zu diesem Zweck in seinem Testament einen nicht unbedeutenden finanziellen Betrag sowie seine private Bibliothek hinterließ. Zum Bibliothekar der Deutschen Bücherei wurde der Lehrer Julius Streit ernannt. 

Seit ihren frühen Anfängen existierten bereits Bemühungen den Lesesaal mit der Bücherei zu vereinen und die Ausleihzeiten auszudehnen. Dies wurde 1926 Wirklichkeit.  

Im Jahr 1933 wurde die Stadtverwaltung in den Neubau des Rathauses verlegt und die Räumlichkeiten im alten Rathaus auf dem heutigen Untermarkt wurden für die Bedürfnisse der Bücherei umgestaltet.

Diese begann ab Ende August hiesigen Jahres an jenem Ort der Öffentlichkeit zu dienen. Im Jahr 1941 wurde sie während der Woche des Deutschen Buches zur Nutzung der Kreis-Wander-Bücherei übergeben, die die Büchersammlungen kleineren Gemeinden des Kreises verlieh. Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 1945, endet auch die Geschichte der Deutschen Bücherei der Stadt Gablonz. Es war logisch, dass ihre Tätigkeit in der Stadt zu jeder Zeit unterging. 

In Gablonz existierte neben dem Deutschen Büchereirat und dem Deutschen Ortsbildungsausschuß weiterhin ein Tschechisches Aufklärungskorps, das, völlig unabhängig vom deutschen, Aufgaben im eigenen Wirkungsfeld ausführte. Im Jahr 1920 beschloss dieses Korps eine tschechische öffentliche Bibliothek in der Stadt anzulegen. Da Gablonz zu dieser Zeit weiterhin überwiegend deutsche Stadt war, stellte die neugegründete tschechische Bücherei eine Minderheitenbibliothek dar. 

Es waren Bücherschenkungen tschechischer Vereine, die bedeutend waren für die ursprüngliche Formung des Fonds dieser tschechischen Bibliothek. Später widmeten der Bücherei sowohl eine Reihe weiterer Organisationen und Bürger Bücher, noch fehlten finanzielle Beiträge. Die Funktion des Bibliothekars nahm der Lehrer der kommunalen Jungenschule, Jaroslav Šorejs, ein, der die Bücherei bis 1938 leitete.

Die Bücherei zog sehr oft um. Eine Wendung zum Besseren trat erst 1933 ein, als die Deutsche Bücherei in das alte Rathausgebäude verlegt wurde und die tschechische Minderheitenbibliothek die Räume in einem anliegenden einstöckigen Haus gewann. Hier fungierte sie einschließlich kleinerer und größerer Probleme bis Ende September 1938, als die Bücherei geschlossen und ihre Tätigkeit vollständig eingestellt wurde.

Dass das Grenzland von der Tschechoslowakei abgeschnitten war, bedeutete für die tschechischen Büchereien dieser Gebiete erhebliche Verluste. Die Gablonzer Minderheitenbibliothek hatte zu einem gewissen Ausmaß Glück, als die Person des Buchhändlers und späteren Kommunalpolitikers Josef Florián, der sich während des Zweiten Weltkrieges in Turnau [Turnov] aufhielt, wohin er sein Geschäft verlegte, zu dieser Zeit ihre Geschichte betrat. Florián kaufte 1940 den Bibliotheksfond ab und gründete in Turnau einen Privatverleih. Damit rettete er die Bücher höchstwahrscheinlich vor ihrer Zerstörung. Im Jahr 1946 kehrten die Bücher nach Jablonec zurück und wurden Grundlage für die nach dem Krieg neueröffnete Öffentliche Stadtbücherei und Lesesaal.

Erster Verwalter der tschechischen Nachkriegsbücherei wurde Josef Kristek, der ihren Wiederaufbau anstrebte – was unter der gegebenen Situation gar nicht einfach war. Zum Glück gewann die Bücherei nach Einstellung der Deutschen Bücherei die Räumlichkeiten des alten Rathausgebäudes für ihre Tätigkeit; anfangs übernahm sie sowohl deren Fond als auch die deutschen Angestellten. Als erstes wurde am 15. August 1945 der Öffentliche städtische Lesesaal eröffnet. Der reguläre Bücherverleih begann ab 11. Februar 1946. Im Dezember 1946 wurde eine eigenständige Kinder- und Jugendabteilung eröffnet.

Desselbigen Jahres begründete das Ministerium für Schulwesen und Volkskultur in Jablonec die Staatliche Ergänzungsbücherei für den Regierungsbezirk Jablonec nad Nisou. Die Funktion dieser Bibliothek bestand im Verleih von Buchbeständen an kleinere Büchereistellen des Bezirks Jablonec, die auf diese Weise ihren ständigen Büchersatz bereicherten. Es war das Pendant der deutschen Kreis-Wander-Bücherei, die zwischen 1941–1945 von der Deutschen Stadtbücherei und Lesesaal betrieben worden war.

Der Februar 1948 bedeutete auch für das tschechische Bibliothekswesen eine grundlegende Veränderung. Im Rahmen der literarischen Aufbaukultur sollten sich Bibliothekare daran beteiligen, den Leser mittels Büchern in den geforderten sozialistischen Menschen umzuformen. Bibliothekare mussten nicht nur wissen, was der Leser lesen sollte, sondern auch, welche Form von Lesestoff die richtige sei. Aus diesem Grund entstand eine ganze Reihe von Lektüreplänen, Musteranleitungen zum Lesen eines konkreten Werkes; es wurden gemeinschaftliche Laut-Lesungen und Massenveranstaltungen zur Förderung von Lesestoff von im Vorfeld ausgewählten Titeln organisiert.

Im Bereich Kultur war die Tschechoslowakei in dieser Zeit vom Westen abgeschnitten, die Einfuhr westlicher Presse eingestellt, an Übersetzungen dominierte die sowjetische Literatur, Druckereien und Verlage waren eingestellt.

Bereits kurz nach dem Krieg bewirkten Infragestellungen eine Überarbeitung des Bibliothekengesetzes aus dem Jahr 1919. Das neue Gesetz wurde 1959 verabschiedet und trat als Gesetz über das bibliothekarische Einheitssystem (Nr. 53/1959 Slg.) in die Geschichte des Bibliothekswesens ein. An der Stirnseite des Systems stand die Staatsbibliothek der ČSR als Zentralbibliothek, wobei einzelne Büchereien in ein organisiertes Büchereinetzwerk gruppiert wurden. Innerhalb jedes Netzes wurde eine Bücherei mit der methodischen Leitung der anderen Büchereien beauftragt. Basis des Systems bildeten die Volksbüchereien (Orts-, Bezirks-, Kreisbüchereien), die in jeder Gemeinde mittels zuständigen Volksausschusses  eingerichtet wurden.

Auf Grundlage des neuen Bibliothekengesetzes wurde in der Jablonecer Bücherei eine methodische Abteilung gegründet, die die Zusammenarbeit mit den Ortsbüchereien initiierte. Stufenweise wurden auch die Büchereien aus den Grenzlagen der Stadt angeschlossen – aus Paseky, Mšeno und Vrkoslavice, die zu ihren Zweigestellen wurden.

  Das Ende der sechziger Jahre bedeutete einen deutlichen Einschnitt in die Tätigkeit der Jablonecer Bücherei. So wurde im Januar 1969 eine umfangreiche Rekonstruktion des gesamten alten Rathausgebäudes, des Sitzes der Bücherei, eingeleitet. Zu dieser Zeit beging das Objekt bereits den hundertsten Jahrestag seiner Fertigstellung. Da es ursprünglich für Behördenzwecke bestimmt war, umfasste es eine Vielzahl kleinerer Räumlichkeiten, die sich natürlich nicht zur Betreibung einer Bibliothek eigneten. Die Rekonstruktion war ursprünglich auf zwei Jahre angelegt, verlängerte sich aber auf ganze neun. Sie wurde erst im Jahr 1978 abgeschlossen. Während dieses Zeitraums war die Bibliothek provisorisch in einem Nebengebäude des Theaters untergebracht.

Anfang der siebziger Jahre kam es erneut, wie schon in den fünfziger Jahren, zu einer Masseneinziehung von den Büchern aus Büchereibeständen, die nicht der für den sozialistischen Leser bestimmten Ideologie entsprachen, nicht nur ob ihres Inhaltes oder Autors, aber auch aufgrund des verantwortlichen Redakteurs oder Illustrators. Die siebziger und achtziger Jahre bedeuteten für Bibliotheken im Allgemeinen eine Zeit, in der sie gezwungen waren nach vorgegebenen Schablonen zu arbeiten. Es ging um ständiges Planerfüllen, Tätigkeitsbewerten, ein Karussell von Ausstellungen, Besprechungen und Vorträgen zu regelmäßigen Jahrestagen, der Pflicht zu Brigaden der sozialistischen Arbeit und Teilnahme an den Wettbewerben Wir bauen eine musterhafte Volksbücherei, Fučík-Abzeichen oder Rote Schleife.

Das Jahr 1989 bedeutete, genau wie für andere Lebensbereiche, auch für Büchereien einen Umbruch. Der Prozess der Entstaatlichung und Aufhebung der zentralistischen Struktur des bibliothekarischen Einheitssystems hatte seine negative Seite darin, dass kein Versuch zur Herausbildung eines funktionierenden Netzwerkes von Büchereidiensten initiiert wurde. Bibliotheksaktivitäten verliefen in dieser Zeit mehr oder weniger isoliert.  

Durch Kommunen gestiftete öffentliche Bibliotheken verloren in einer Reihe von Orten ihre Rechtssubjektivität und wurden zu Organisationseinheiten anderer kultureller Einrichtungen mit gänzlich abweichendem Auftrag und Funktionen, z.B. Galerien oder Museen. Dementsprechend war die Zusammenarbeit mit anderen Büchereien an die Willkür und das Verständnis der Leitung dieser Kultureinrichtung gebunden.

In einigen Fällen kam es auch zum Missbrauch durch kommunale Selbstverwaltungen, indem öffentliche Büchereien gänzlich andere Ämter ausübten.

Zu Beginn der neunziger Jahre kam es zu einer schrittweisen Abnahme der Finanzmittelhöhe, die Bibliotheken für den Einkauf von Literatur zur Verfügung stellen konnten. Die Ursache lag in einer Gesamteinschränkung der Haushaltsmittel von Bibliotheken bei ständig wachsenden Betriebs –und Lohnkosten. Das Wachstum dieser Aufwendungen war gleichzeitig mit einem raketenhaften Preisanstieg von Hausliteratur auf dem Büchermarkt verbunden – seit 1989 um 203%.

Auf der anderen Seite war es jedoch die Zeit, in der tschechische Bibliotheken einen in größerem Maßstab angelegten Automatisierungsprozess einleiteten. Der primäre Einsatz von IT-Technik, der Digitalisierungsprozess (Retrokonversion) klassischer Zettelkataloge in elektronische Form, die Schaffung und Betreibung von Datenbanken, die Vernetzung von Bibliotheken einschließlich Internet – dies alles erforderte Sonder-Investitionsmittel. Dank der amerikanischen Mellon-Stiftung wurde das Projekt zur Bildung eines automatisierten Netzwerkes tschechischer und slowakischer Bibliotheken – CASLIN – realisiert. 

Das Jahr 1996 brachte eine bedeutende organisatorische Umstellung, und das nicht nur allein für die Jablonecer Bibliothek, sondern auch für die anderen Kreisbibliotheken. Zum 1. April 1996 kam es zur Beendigung der Trägerschaft des Kreisamtes über die Jablonecer Bibliothek, und so ging diese in die Verwaltung des Stadtamtes Jablonec nad Nisou über. Auf Grundlage einer Vereinbarung zwischen beiden Ämtern blieb ihre regionale Funktion erhalten, sodass die Bibliothek ihr Tätigkeitsfeld nicht nur auf Stadtebene, sondern auch weiterhin auf Landkreisebene entwickeln konnte.

Die Bibliothek errichtete dank Fördermitteln aus dem Fond des Ministeriums für Kultur ein eigenes Computernetzwerk und wurde an das Internet angeschlossen. Das Ausleihsystem der einzelnen Bibliotheksabteilungen wurde automatisiert, ein elektronischer Schutz des Buchbestandes installiert. Die Musikabteilung wurde multimedial.

Im Jahr 2002 wurden die Bibliothek auf Grundlage des Gesetzes Nr. 257/2001 des Gesetzblattes über die Bibliotheken und die Betriebsbedingungen der öffentlichen bibliothekarischen Dienste und der Informationsvermittlung mit der Leistung regionaler Funktionen beauftragt. Im Jahr 2005 ging der Bibliotheksbetrieb auf das neue Bibliothekssystem Clavius über, im Jahr darauf setzte die Bibliothek ihre neue Internetseite online. Im Jahr 2011 wurde vor dem Bibliotheksgebäude die Bibliobox HERBIE, eine Rückgabebox für Bücher, aufgestellt.

Die Bibliothek bemüht sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten auf aktuelle Nutzerbedürfnisse einzugehen, verfolgt neue Bibliothekstrends, bietet neue Dienste an (Bestelle Dir, Bücherlieferung, eDDO – elektronische Zustellung von Dokumenten, Datenbankzugriff, E-Book-Reader, thematische Lektürenpakete, Verleih von Brettspielen und Themenkoffern) und nutzt Fördermittel-Möglichkeiten. Dies alles geschieht, um Bibliotheksbesucher zufrieden zu stellen und sie in die Bibliothek zurückkehren zu lassen.

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Quelle:

Nosková, Jitka. Jablonecká knihovna v proudu času. 1. vyd. Liberec: Nakladatelství Bor; Jablonec nad Nisou: Městská knihovna Jablonec nad Nisou, 2013. 143 s. ISBN 978-80-87607-17-6

Julius Streit, ředitel německé městské knihovny

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Německá čítárna v obchodní akademii (na Gewerbeplatz, tzv. Horní nám.)

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Výpůjční pult německé knihovny v dívčí škole (na Kronenstr.)

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Prostory německé čítárny ve staré radnici

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Půjčovna německé knihovny ve staré radnici (1933-1939)

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Oddělení pro mládež německé knihovny (radniční sál 1940 - 1945)

Oddělení pro mládež německé knihovny (radniční sál 1940 - 1945)

 
Jaroslav Šorejs, knihovník předválečné české knihovny (první zprava sedící)

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Budova staré radnice (50.léta)

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Oddělení pro děti a mládež (60.léta)

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Čítárna okresní knihovny (1958)

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Půjčovna okresní knihovny (1958)

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Hudební oddělení (1967-1978)

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Audiovizuální sál (po roce 1978)

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Hergestellt 8.11.2005 17:29:11 | gelesen 18145x | Zbynek Duda